RIGHTS FOR CHILDREN

Die UN-Kinderrechtskonvetion als Chortheaterprojekt mit Kindern, Jugendlichen und einem Schauspieler.

DIE CREDITS

  • Regie und Konzept: Alexander Weise
  • Musik und Komposition: David Schwarz
  • Bühne und Video: Stefano di Buduo
  • Kostüme: Romy Springsguth
  • Autor: Marcel Luxinger
  • Choreographie: Anna Pocher
  • Produktion: Eva-Karen Tittmann und Berta PR/Produktion
  • Pädagogische Beratung: Ela Zorn
  • Diversitätsberatung: Ulrike Düregger
  • Besetzung: Andrei Tacu (Schauspieler), Mamadou Aliou Bah, Emma Damerow, Everston Freudenreich, Nele Finger, Magdalena Grassmann, Ari Hagemann,  Caya Krakor, Karla Kurschat, Romy Kurschat, Thibaud Kurtz, Jim Messmer, Mei Messmer, Bo Römlein, Mika Sander, Amélie Schroeter (Kinder und Jugendliche), David Schwarz, Christian Kohlhaas (Musiker)
  • Für Menschen ab 12 Jahren.
  • Gefördert wird dieses Projekt vom Hauptstadtkulturfonds (HKF) und koproduziert von der Theater im Delphi gGmbH.
  • Unterstützt werden wir von unseren Schirmherrinnen  Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und UNICEF Berlin und von Ein Herz für Kinder 

TERMIN & AKTUELLES

  • Uraufführung: 9. November 2022 um 19 Uhr im Theater im Delphi in Berlin. www.theater-im-delphi.de 
  • Am 11. November 2022 um ACHTUNG schon um 18.30 Uhr mit anschließender Podiumsdiskussion
  • Am 12. und 19. und 20. November 2022 jeweils 19 Uhr

        Aufführungsort: 

        Theater im Delphi, Gustav-Adolf-Straße 2, 13086 Berlin

       Es sind für 2023 weitere Vorstellungen in Planung. 

TRAILER

 

DAS PROJEKT

Der Regisseur Alexander Weise bringt mit „Rights for Children“ die UN-Kinderrechtskonvention mit
16 Kindern, Jugendlichen und einem Schauspieler auf die Bühne. Das Chorprojekt
nimmt die Unterzeichnung des Dokuments vor 33 Jahren zum Anlass, die von Vertragsstaaten
versprochenen Rechte für Kinder und Jugendliche neu ins Bewusstsein zu rücken und kritisch zu
beleuchten.
Die Inszenierung basiert auf dem Gesetzestext der Konvention selbst, der ergänzt wird durch
Erfahrungen und Fragen der jungen Darsteller*innen, die von ihrer sehr eigenen Realität erzählen. So
besteht der bewusst divers besetzte Chor bei Alexander Weise aus Individuen, die in ihrer
Unterschiedlichkeit sichtbar werden und doch gemeinsam in Verbundenheit mit den anderen agieren.
Als Kontrapunkt steht dem fordernden Chor aus jungen Stimmen der Schauspieler Andrei Tacu
gegenüber, der aus der Distanz einer erwachsenen – vermeintlich überlegenen – Perspektive den Text
befragt und der Unbestechlichkeit der von den Kindern vorgetragenen Konventionen die
Vielschichtigkeit eines komplexen Diskurses entgegensetzt (Text: Marcel Luxinger):
Was sind die Errungenschaften unserer Zivilisation noch wert?
Die 360 Grad Projektionen von Stefano di Buduo setzen die Akteur*innen in einen globalen
Zusammenhang und nutzen dazu Bilder, die unsere Wirklichkeit ebenso abbilden wie Illusionen,
Utopien und emotionale Welten.
Die UN-Kinderrechtskonvention ist die Übereinkunft von bisher 196 Staaten auf Standards im Schutz
von Kindern zu achten. Sie sind kein einklagbares Recht, sondern dienen lediglich als Versprechen. Am
20. November 1989 wurden sie von der UN-Generalversammlung unterzeichnet, wenn auch nicht von
allen Ländern ratifiziert. Aus diesem Grunde findet die Derniere von „Rights for Children“ am 20.
November 2022, dem Jahrestag der Unterzeichnung statt.

KOOPERATIONSPARTNER

SCHIRMHERRINNEN

Lisa Paus

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bildnachweis: Bundesregierung/Steffen Kugler

UNICEF – Berlin

KO-PRODUZENT

Theater im Delphi gGmbH

UNTERSTÜTZT VON: 

BILD unterstützt e.V. „Ein Herz für Kinder“

INHALT

DIE KONVENTIONEN

Die UN-Kinderrechtskonventionen sind wortwörtlich eine Übereinkunft von Staaten sich auf wesentliche Standards bei dem Schutz von Kindern zu verständigen. Hierbei geht es allerdings nicht nur um den Schutz, sondern auch um die Definition von Wert eines Kindes, dem Recht eines Kindes auf Wohlbefinden und Entwicklung, Nicht-Diskriminierung, der Wahrung der Interessen eines Kindes und ihrer Durchsetzung und Teilhabe. 

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 2. September 1990 in Kraft. Ihm sind bisher 196 Staaten weltweit beigetreten, einige haben die Konvention nicht ratifiziert, unter ihnen die USA.

Sie bedeuten für die Kinder und Jugendlichen weltweit nicht zwangsläufig ein erstreitbares Recht vor Gerichten – das bleibt den jeweiligen Beschlüssen der Staaten selbst überlassen -, sondern die Konventionen dienen ihnen lediglich als ein Versprechen, als eine Verheißung, vielleicht auch als eine Verpflichtung der Verantwortlichen, diesen elementaren Schutz den Kindern und Jugendlichen zukommen zu lassen.

Artikel 14: Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit

(1) Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

Artikel 6: Recht auf Leben

 (1) Die Vertragsstaaten erkennen an, dass jedes Kind ein angeborenes Recht auf Leben hat.

(2) Die Vertragsstaaten gewährleisten in größtmöglichem Umfang das Überleben und die Entwicklung des Kindes.

An dem Abend wird sich ein Spannungsfeld für die Zuschauenden einstellen, in dem jede vorgetragene Konvention unterschiedlich als Forderung, Wunsch, Standard, Traum oder Utopie wahrgenommen werden kann. Was ist aus den Versprechungen, die sich die ältere Generation durchaus erkämpft hat, geblieben?  Können solche Versprechen überhaupt noch abgegeben werden im Angesicht drohender Krisen?

Artikel 15: Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, sich frei mit anderen zusammenzuschließen und sich friedlich zu versammeln.

(2) Die Ausübung dieses Rechts darf keinen anderen als den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen oder der öffentlichen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung (ordre public), zum Schutz der Volksgesundheit oder der öffentlichen Sittlichkeit oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig sind.

Wir werden uns mit den Kindern und Jugendlichen auf die Suche machen: Wo finden wir uns in den Konventionen zusammen? Was teilen wir, was trennt uns?  Was treibt uns alle an? 

Artikel 22: Flüchtlingskinder

 (1) Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um sicherzustellen, dass ein Kind, das die Rechtsstellung eines Flüchtlings begehrt oder nach Maßgabe der anzuwendenden Regeln und Verfahren des Völkerrechts oder des innerstaatlichen Rechts als Flüchtling angesehen wird, angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte erhält.

Die Konvention dient als inhaltliches und sprachliches Sprungbrett für ihre eigenen Geschichten und Erlebnisse. Sie können ihre Fragen an die Welt oder ihre Verlorenheit in dieser Welt bündeln und Raum geben. 

Artikel 8: Identität

(1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, seine Identität, einschließlich seiner Staatsangehörigkeit, seines Namens und seiner gesetzlich anerkannten Familienbeziehungen, ohne rechtswidrige Eingriffe zu behalten.

(2) Werden einem Kind widerrechtlich einige oder alle Bestandteile seiner Identität genommen, so gewähren die Vertragsstaaten ihm angemessenen Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identität so schnell wie möglich wiederherzustellen

Artikel 12: Berücksichtigung des Kindeswillens

(1) Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern.

DER SCHAUSPIELER ALS ANTIPODE

Bleibt es bei der bloßen Forderung ohne an die Möglichkeit einer Umsetzung zu suchen? Und wie soll ein individuelles Recht mehr Recht eingeräumt werden als anderen? Reicht eine Identitätszugehörigkeit zu einer Gruppe aus, um bloße Berechtigung zu erfahren? – Andrei Tacu wird sich mit dem von Marcel eigens für „Rights for Children“ geschriebenen Text diesen reflektierenden, distanzierenden Fragen stellen. Welchen Stellenwert hat – im Angesicht zahlreicher, existenzbedrohender, weltweiter Krisen – ein Wert an sich und inwieweit sind wir davon bedroht uns zu verlieren in einem Dschungel der Beliebigkeit. 

SCHAUSPIELER

Andrei Viorel Tacu

Andrei Viorel Tacu ist ein schweizerisch-rumänischer Schauspieler und Autor. Nach dem Studium der Betriebswissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Zürich genoss er seine Schauspielausbildung am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien. Nach ersten Gastengagements am Burgtheater in Wien und am Schauspielhaus Bochum war er ab 2016 festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Düsseldorf. Ihn begleitet eine intensive künstlerische Freundschaft mit dem Regisseur Evgeny Titov, zuletzt in der Erfolgsinszenierung Hexenjagd am Schauspielhaus Düsseldorf. Weitere Arbeiten dort waren Mercutio in „Romeo und Julia“ (Regie: Bernadette Sonnenbicheler) in Kleist´s „Michael Kohlhaas“ unter der Regie von Matthias Hartmann Wenzel von Tronka, sowie als Ampleforth in George Orwells „1984“  in der Regie von Armin Petras

Seit 2019 ist er freischaffender Schauspieler und war unter anderem im von Jan Bonny inszenierten, kontrovers diskutierten Tatort Schwarzwald „Ich habe im Traum geweinet“ in der männlichen Hauptrolle als Dr. David Hans zu sehen.  Zur Zeit steht er in einer Hauptrolle für die zweite Staffel der Erfolgsserie „Lu von Loser“ vor der Kamera.

Foto: Sandra Then

KIDS

Mika Sander

Caya Krakor

Über sich selbst: 

Schon zum zweiten Mal darf ich Alexander Weise als Mitglied seines Ensembles zur Verfügung stehen. Schon zum zweiten Mal steht dabei das Individuum im Mittelpunkt der Arbeit. 

Mir als Teil einer Gruppe von Menschen, deren Lebensgrundlage seit Jahrzehnten diskutiert wird wie die Sonntagszeitung, ist es dabei ein besonderes Anliegen, für die Rechte und Interessenten junger trans* Menschen einzustehen – ein Kampf, der zusehends schwerer und kräftezehrender wird. Der allein schon lange nicht mehr zu gewinnen ist. Umso wichtiger daher die Zusammenarbeit aller Menschen, die unter den bestehenden Machtverhältnissen leiden; deren Rechte mit Füßen getreten und nahezu überheblicher Ignoranz keinerall Achtung geschenkt wird. Finta, people of color, Kinder: wir alle müssen zusammenarbeiten, um die Hürden zu überwinden, die uns seit Jahren in den Weg gestellt werden. 

Ich bin fest überzeugt: es ist ein Kampf, der zu gewinnen ist. 

Über die Konvention: 

Greta Thunberg, Malala Youfaszai, X González –  junge Menschen der Generation Z bewegen die Welt. Obwohl wir es nicht müssen sollten. Nicht können sollten. Das Versagen der uns Vorausgegangen zwingt uns dazu, aufzustehen und laut zu werden; für die uns in den Kinderrechtskonventionen zugesicherten Rechte zu kämpfen. 

Und trotz allem – Gehör finden wir selten. Unser tagtägliches Aufbegehren wird von den Menschen, sie uns unserer Lebensgrundlage bemächtigen, als kindliche Unwissenheit, Naivität abgestempelt. Trotz allem werden wir, die Leidtragenden, nicht ernstgenommen. Die Konvention, so gut sie auch gemeint sei, scheitert im tagtäglichen Leben an verschiedensten Stellen. 

Es wird Zeit, das unser Kampf ernstgenommen wird. Sonst frisst die Revolution erneut ihre Kinder. 

Mei Messmer

Nele Finger

Über sich selbst:

Auf stetiger Suche nach Wegen der Selbstexpression bin ich nun das erste Mal in Berührung mit dem Theater gekommen. In Verbindung mit für uns relevanten Themen wird uns eine Stimme gegeben, die bisher vielleicht sogar verwehrt geblieben ist.  

Dieses Projekt verleiht einem die Kraft unserer Generation stellvertretend die selbe Möglichkeit zu geben. 

 

Über die Konvention:

Die Theorie der UN-Kinderrechtskonvention soll für Kinder weltweit eine Grundlage für Sicherheit, Schutz und ein Leben darstellen, das vor jeglichen Eingriffen, die die eigene Person negativ beeinträchtigen, geschützt ist.

Die Realität sieht oft anders aus.

Sobald von den Rechten Gebrauch gemacht werden muss wird weg gesehen. 

Das Kind steht allein da. Wer glaubt ihm? Wer schreitet ein?

Wozu ein Versprechen, das nicht ernst gemeint ist? 

 

 

Amélie Schroeter

Jim Messmer

Bo Römlein

Über sich selbst:

Neugier treibt mich an. Ich interessiere mich für Mode, Kunst, neue Medien und noch vieles mehr. Meine besonderen Leidenschaften gelten Afrika, Menschen und fremden Kulturen.

Jetzt nach dem Abitur steht für mich der Wechsel nach Berlin an. Dass ich dadurch außerdem die Gelegenheit habe, bei diesem spannenden Projekt mitzumachen, finde ich großartig. 

Über die Konvention: 

Für mich ist die UN-Kinderrechtskonvention, obwohl sie ein wichtiges Dokument zu Orientierung darstellt, leider im Alltag vieler Kinder ein wenig beachtetes Dokument. 

Meistens sind Rechte und Interessen von Kinder genau solange relevant bis sie keinen Imagegewinn mehr bei der Bevölkerung im Wahlalter erzielen oder zwischen wirtschaftliche und machtpolitische Interessen geraten. Aufgrund dieser gesellschaftlichen Tatsache scheint ein Appell obsolet und doch fühlt es sich für mich richtig an zu sagen: Wir sind alle Kinder, Kindeswohl ist unser aller Wohl. 

Ari Hagemann

Über mich:

 

Ich mache gerade eine Ausbildung zum Tiermedizinischen Fachangestellten. Auch ich war im vorherigen Projekt von Alexander Weise dabei und freue mich auch dieses Mal wieder dabei zu sein. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meinen Freunden, gemeinsam Musik spielen oder Dungeons and Dragons. 

 

Über die UN-Kinderrechtskonvention:

 

Das wichtigste Kinderrecht für mich ist das Recht des Kindes gewaltfrei aufzuwachsen. Da ich selbst Opfer von sowohl körperlichem als auch psychischem Missbrauch bin, wünsche ich mir, dass es mehr Aufklärung in Schulen gibt, die Kinder früh aufklären, dass die Verhältnisse in denen sie zum Teil aufwachsen nicht normal sind und etwas dagegen getan werden kann und muss. 

Emma Damerow

Über mich selbst:

Ich glaube, dass ich im Theater alles sein kann. Für mich ist es ein Ort an dem wir groß denken und sein können. Ich tanze seit ich drei Jahre alt bin und habe später auch angefangen das Theater und das Spielen zu entdecken und zu einem wichtigen Teil meines Lebens werden lassen. Das Theater lässt mich suchen und manchmal auch finden. Es lässt mich leise schreien, laut flüstern und freier tanzen. In den letzten zwei Jahren, habe ich viel am Theater gemacht und dazu gelernt. Ich konnte u.a. in der WABE bei dem Stück »Das Ende von Eddy oder wer hat meinen Vater umgebracht« (Regie: Alexander Weise) mitspielen. Momentan studiere ich Dramaturgie an der HMT Leipzig.

Über »Rights for Children«:

Kind sein. Etwas, das uns alle verbindet, wir alle waren mal Kind oder wollten es zumindest sein. Und trotzdem sind es am Ende die Kinder, die in diesem System oft hinten angestellt werden. Ich glaube und hoffe, dass wir mit unsrem Stück »Rights for Children« eine große Sichtbarkeit generieren können. Sichtbarkeit von Kindern und Ihren Rechten, dass unsere Zukunft nicht egal sein darf und wir dafür aufstehen werden.

 

 

Magdalena

Über sich selbst und die Konvention:

„Hallo, ich bin Magdalena. Ich gehe in die Schule mit meinen Freunden.

Meine Mutter sagt:

Die UN-Kinderrechtskonvention sichert mein Leben und meine Zukunft. Aber es geht nicht von allein. Man muss den Behörden, der Gesellschaft die Abweichungen von den Kinderrechten erst aufzeigen und dann für die Umsetzung kämpfen. Da muss sich noch einiges ändern.“

 

Thibaud Kurtz

Souleymane „Everston“ Freudenreich

Über mich:

Mein Name ist Souleymane Freudenreich  und bringe mich aktiv in meiner Freizeit in gemeinnützige Arbeit ein.

Dieses Projekt ist mein erstes mit Alexander Weise und es ist mir eine Ehre ein Teil dieses Projekt zu sein.

Kinderrechte:

Ich habe sehr früh angefangen mich gemeinnützig zu engagieren, es hat mir viel Freude bereitet, Kinder und Jugendliche zu motivieren und zu fördern in ihren Stärken. Es ist mir aufgefallen dass an denn wichtigsten stellen gespart wird wie zum Beispiel in Förderung der Kinder und Jugendlichen, sie werden unsere Zukunft sein und Formen.

Mamadou Aliou Bah

Karla & Romy Kurschat

TEAM

Alexander Weise – Regie/Bühne/Konzept

Der Schauspieler und Regisseur Alexander Weise erhielt bereits vor seiner Ausbildung an der
Westfälischen Schauspielschule Bochum eine musikalische Ausbildung als C-Kirchenmusiker, in der er
u.a. Chöre dirigierte. Zur Chorleitung fand er durch seine Begegnung mit Ulrich Rasche 2009 an der
Volksbühne Berlin zurück. In zahlreichen weiteren Arbeiten mit Sprechchören neben Ulrich Rasche u.a.
mit Karin Henkel und Cornelia Crombholz war es sein Ziel, auch und gerade im Rahmen der chorischen
Arbeit, den persönlichen Zugang der Darsteller*innen zu den Texten zu finden, um im Chor jede*n
einzelne*n in der Gemeinschaft sichtbar werden zu lassen. 2017 & 2019 wurden die Inszenierungen
„Die Räuber“ und „Das große Heft“ (Regie: Ulrich Rasche) zum Theatertreffen
eingeladen. „Rights for Children“ ist nach „Das Eddy Projekt“ seine zweite Regiearbeit, in der er erneut
die Zusammenarbeit von einem Chor junger Darsteller*innen mit professionellen Künstlern flankiert. 

Foto: Elena Zaucke

David Schwarz – Musik und Komposition

David Schwarz hat Filmmusik, klassisches- und Jazzklavier in München, Jerusalem, Potsdam-Babelsberg und Weimar ( u.a. bei Leonid Chizhik) studiert. Konzertreisen u.a. mit dem Goethe-Institut führten ihn nach Israel, Italien, Lettland, Frankreich, Großbritannien und in die Schweiz.

In den letzten Jahren hat er vor allem durch seine Chor- und Vokal Kompositionen auf sich aufmerksam gemacht, die u.a. im Vatikan sowie an vielen namhaften Schauspielhäusern im In- und Ausland (Schauspielhaus Zürich, DT Berlin, Staatstheater Darmstadt uvm.) von Laien- als auch Profichören aufgeführt wurden. Er selber sieht sich als Vermittler zwischen den Welten von Profi und Amateurmusikern sowie ernster- und populärer Musik.

Mit Alexander Weise hat er bereits am EDDY – Projekt sowie am Theater Magdeburg („Antigone und Ödipus“ und „die Präsidentin“) zusammengearbeitet. Sie entwickelten dort eine einzigartige Methode das Sprechen im Chor organisch mit der Musik miteinander zu verschmelzen.

Christian „Koli“ Kohlhaas – Musiker

Von Thüringen in die ganze Welt – wäre die Kurzform einer nunmehr schon über 20 jährigen musikalischen Entwicklung des Posaunisten, Multiinstrumentalisten, Live- und Studiomusikers und Pädagogen Christian „Koli“ Kohlhaas. Bis 2011 war Weimar die Stadt der Wahl, nicht nur wegen des Musikwissenschaft/Kulturmanagement- und Jazz-Studiums, sondern auch wegen der Nähe zu Erfurt, der Homebase von Clueso mit dem er von 2002 bis 2015 hunderte Konzerte gespielt hat. Seit 2011 lebt Koli in Berlin und ist mitlerweile wohl auch richtig angekommen. Musikalisch liegen die Schwerpunkte seit je her im Pop, Hip-Hop und in elektronischer Musik. Aber am Ende des Tages geht es ihm darum, die Posaune auszupacken und mit Freunden eine gute Zeit zu haben. Mit diesen Künstlern und Bands scheint ihm das bis heute mehr als gelungen zu sein: Afrob, Apparat, Beat´n Blow, Clueso, FlowinImmo, Floyd Pepper, Hundreds, Moop Mama, Mo´ Blow,      Mr. Bugslow, Pentatones, The Butlers, Ya Puso la Marrana,  Yeah but Now, und einige mehr.

From Thuringia to the whole world – would be the short version of more than 20 years of musical development of the trombone player, multi-instrumentalist, live and studio musician and teacher Christian „Koli“ Kohlhaas. Until 2011, Weimar was the city of choice, not only because of musicology / cultural management and jazz studies, but also because of the proximity to Erfurt, the home base of Clueso with whom he played hundreds of concerts from 2002 to 2015. Since 2011 he is living in Berlin and feels morer and more at home and also more familier with the scene. Musically, the main focus has always been on pop, hip-hop and electronic music. But at the end of the day, he wants to pick the trombone and have a good time with friends. With these artists and bands he still seems to have done well: Afrob, Apparat, Beat’n Blow, Clueso, FlowinImmo, Floyd Pepper, Hundreds, Moop Mama, Mo´ Blow, Mr. Bugslow, Pentatones, The Butlers, Ya Puso la Marrana , Yeah but Now, and some more.

Stefano di Buduo –  Video/Bühne

Stefano Di Buduo ist ein deutsch-italienischer Video-Künstler, Dokumentarfilmer und Fotograf. Nach dem Studium der Arts and Sciences of the Digital Performance an der Università La Sapienza in Rom, wo er im Jahr 2008 auch die Multimediafirma AESOPSTUDIO gründete, haben ihn seine Projekte nach Frankreich, Portugal, Dänemark, Polen, Argentinien, Brasilien, USA, China, Indien, Iran und immer wieder nach Deutschland und Italien geführt. Ab 2005 war er viele Jahre als Multimedia-Künstler für das Stadtraumprojekt Città Invisibili (Unsichtbare Städte) des italienischen Teatro Potlach engagiert, mit Gastspielen in vielen Städten Europas, Asiens und Lateinamerikas. 2009 schuf Di Buduo die virtuelle Unterwasser-Welt für das vielfach ausgezeichnete Stück 20.000 Meilen unter dem Meer (nach Jules Verne/Teatro Potlach). Es folgten Video-Installationen und Video-Mappings im Rahmen von internationalen Festivals und Events wie z. B. »Vision of Odin« in Holstebro/Dänemark, »Incubatio« im Museo Nazionale Svevo von Manfredonia/Italien sowie das Video-Mapping an der Metrostation Battistini in Rom.

Mit den Regisseurinnen und Regisseuren Donald Berkenhoff, Yael Ronen und Brit Bartkowiak, sowie mit dem Ausstatter und Regisseur Wolfgang Menardi verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Zuletzt arbeitete er am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen, am Stadttheater Ingolstadt und am Schauspiel Hannover. In der Spielzeit 19/20 erarbeitete er am Thalia Theater das Videodesign für die Uraufführung von (R)Evolution – Eine Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert, inszeniert von Yael Ronen. Am Gorki wirkt er in Death Positive – States of Emergency mit.

Anna Pocher –  Choreographie

Tanzausbildung in Klassischem und Modernem Tanz an der „Scuola  Susanna Egri Turin/Italien. Fortbildung bei Jean Cebron, Linn Simonson, Ruth Currier,  Dominic de Fazio  Actor’s Studio (Los Angeles), Joshi Oida, Ariadne Mnouchine „ Theatre du Soleil“ Paris, „Odin Teatret“ bei Eugenio Barba Holstebro Dänemark. Künstlerische Ausbildung an dem Gymnasium Accademia Albertina/Turin. Tänzerin in Italien u.a. beim Teatro Regio, Teatro Nuovo 1970/1980. Dozentin an der Westfälische Schauspielschule Bochum 1990/2006, Lehrkraft für besondere Aufgabe, Studiengang Schauspiel an der Folkwang  Universität der Künste Essen Werden 2006/2019. Mitglied des Tanztheater von Reinhild Hoffmann Theater am Goetheplatz Bremen/ Schauspielhaus Bochum 1981/1995. Choreographie für die Bochumer Symphoniker, u.a. für das Schauspielhaus Bochum und Opernhäuser sowie Festivals und Musiktheater in Deutschland und Österreich. Seminare für Darsteller in Deutschland, Frankreich und Italien und in „Nonverbale Körpersprache“ an der Klinik Witten/Herdecke. Tanztheater Choreographie an der u.a. „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch/Berlin, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“/Leipzig, „Bayerische Theaterakademie“/München, an der Ruhr Universität Bochum. Performance u.a. in dem Ausstellungsprojekt des Bochumer Künstlerbundes in der Psychiatrische Klinik Bedburg Haus, so wie im Kunstmuseum Bochum.Darstellerin in dem Stück: “After Work“ in der Spielzeit 2020/2021 im Schauspielhaus Bochum/Kammerspiele.-Seit 2002 Feldenkrais Practitioner, Ausbildung bei Mia Segal-Seit Juli 2021 Mietglied des BKB-Bochumer Künstlerbund e V.

Marcel Luxinger –  Autor

Marcel Luxinger, geboren und aufgewachsen in Zürich. Abitur, Studium (Rechtswissenschaften) und unterschiedliche Tätigkeiten. Ab 1997 eigene Projekte in Zürich, 2000 Übersiedlung nach Hamburg, seit 2001 in Berlin. Autor, Dramaturg und Regisseur an verschiedenen Theatern  (u.a. Hebbel-am-Ufer Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Stuttgart, Theater unterm Dach Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Theater Erlangen), Drehbücher. Ab 2005 Dramaturg und Mitglied des Leitungsteams am schauspielfrankfurt, weiterhin Projekte. Ab Sommer 2009 freier Autor, Regisseur und Dramaturg.

Eigene Stücke: u. a. »Sieben Schritte zur Selbstauflösung« (Staatsschauspiel Dresden), »Fahrstuhl zum Bankrott« (Schauspielhaus Bochum), »Tell the Truth« (Theater Basel) und Romanbearbeitungen, zuletzt Kafkas »Das Schloss« und Thomas Manns »Zauberberg. Positionen am Abgrund« (beide schauspielfrankfurt). Regelmäßige Zusammenarbeit mit den RegisseurInnen Lilli-Hannah Hoepner, Friederike Heller, Tomas Schweigen und Anja Gronau. Gründer der »Compagnie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung« (PNAC), eingeladen zum Impulse-Festival und dem Festival Politik im freien Theater.

Eigene Inszenierungen: »Think Tank (Versionen I-IV)« (Theater unterm Dach Berlin), »Kriech oder: Orientierungshilfe für den Wertekompass« (Hebbel-am-Ufer) und »Die Quelle: G8 leicht gemacht« (schauspielfrankfurt/Hebbel-am-Ufer), »Das Haus sagt« (Wort- und Klangcollage, schauspielfrankfurt), »Bondage« (TiF/Staatsschauspiel Dresden). Bearbeitungen: Canettis »Die Blendung« (Theater Graz), Houellebecqs »Elementarteilchen« und Wilsons »Die Illuminaten« (beide TiF/Staatsschauspiel Dresden). Kuratierung der Uraufführungs-Reihe »re-classified« für das Schauspielhaus Bochum (2009/10).  Literaturstipendiat der Stiftung Herrenhaus Edenkoben und Librettostipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung.  Gemeinsam mit dem tunesischen Performance-Kollektiv ›Yemina‹ entstand 2016 basierend auf Genets ›Die Zofen‹ das Stück UNTER UNTERDRÜCKERN (Werkstattproduktion: Theater unterm Dach, Berlin). Für das New Yorker United Solo Festival 2017 entstand, gemeinsam mit Andrea Goldman, der Monolog »From the Heartland of Nausea«. Die Produktion KABALE + LIEBE V. HINTEN (Text und Regie: Marcel Luxinger) wurde als Werkstattproduktion im Sommer 2018 im Rahmen des Performing Arts Festival 2018 aufgeführt.

Romy Springsguth –  Kostüme

Romy Springsguth, geboren in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte Bühnenbild, Kostümbild und Szenografie an der Kunsthochschule Berlin Weissensee bei Prof. Peter Schubert und Roland Schimmelpfennig und schloss ihr Studium 2006 mit ihrer Diplominszenierung an der Volksbühne Berlin ab. Romy Springsguth arbeitet als freischaffende Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für internationale Schauspiel- Musiktheater- Tanz- und Filmproduktionen und entwarf in den vergangenen Spielzeiten Bühnenbilder, Räume und Kostüme für Inszenierungen u.a von Richard Maxwell/ New York City Players (Theater Basel/ Abrons Art Center New York/ TFANA New York), Bernhard Mikeska, Ludger Engels, Phil Hayes, Ramin Gray, Dennis Schwabenland, Joachim Schlömer, Annalena Fröhlich, Julia Lwowski – Musiktheaterkollektiv Hauen & Stechen sowie für Ulrich Rasche („Sieben gegen Theben / Antigone“- Schauspiel Frankfurt, „Das grosse Heft“ – Staatsschauspiel Dresden- eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2019, „Elektra“ – Residenztheater München u.a.) Bei der Berliner Internetsitcom „Torstrasse intim“ (Regie: Daniel Regenberg) sowie beim Kinospielfilm „Alle reden übers Wetter“ (Regie: Annika Pinske) war sie für das Szenenbild (art director) zuständig. Produktionen u.a. am Schauspiel Frankfurt, Residenztheater München, Staatsschauspiel Dresden, Staatsoper Stuttgart, decoratelier Bruxelles, Sophiensäle Berlin, Ballhaus Ost Berlin, Dampfzentrale Bern, Abrons Art Center New York/ TFANA New York, Theater Basel. Regelmässig arbeitet Romy Springsguth auch in diversen künstlerischen Kollaborationen der Film- und Theaterszene der Schweiz (u.a. VORORT, Fröhlich/Gao, Kämpf/Urweider/ Schwabenland) und ist festes Mitglied der in der Schweiz und Brüssel basierten Tanz- und Performancecompany deRothfils/ Annalena Fröhlich.

Eva-Karen Tittmann – Produktion

Eva-Karen Tittmann, Kulturmanagerin, Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft sowie Zertifikat Management – Marketing – Kommunikation. Von 2001 bis 2008 Gesellschafter-Geschäftsführerin der act Media Support GmbH (Produktionsdienstleistungen für Film und Veranstaltungen) und  seit Juli 2007 als Einzelunternehmerin unter dem Label „MANAGEMENT für KULTUR“ tätig. Gründungvorstand des Laft Berlin, von 2006 bis 2011 Vorstand und Schatzmeisterin, seit 2008  Mitglied beim iTi Deutschland. In Berlin sowie überregional und international als Produktionsleiterin tätig. Aktuell u.a. mit Thorsten Lensing, Ingrid Lausund, Milo Rau / International Institute of Political Murder, Thierry Mousset, das Grand Théâtre Luxembourg und die CyberRäuber Berlin, Beatrix von Pilgrim, Malte Schlösser und Vanessa Stern. Beratungstätigkeit für das Performing Arts Programm Berlin im Bereich Strategien, Existenzgründung und Abrechnung.

Nora Gores – PR

Nora Gores ist seit 2009 als Pressereferentin tätig. Zunächst leitete sie die Abteilung für Kommunikation im Ballhaus Naunynstraße, das unter der künstlerischen Leitung von Shermin Langhoff weit über die Grenzen von Berlin hinaus bekannt wurde. Später machte sie sich unter dem Label kunst-PR-ojekte selbstständig und kommuniziert seit dem für zahlreiche Theater-, Performance-, Tanz- und Ausstellungsprojekte der freien Szene in Berlin.
Zudem ist Nora Gores als Trainerin, Beraterin und Mediatorin tätig und denkt dabei mit zahlreichen Menschen darüber nach, wie zusammenarbeiten gelingen kann, was eine gute Leitung im Blick haben sollte und wie man Konflikte klären kann. Mehr Informationen finden sich unter www.noragores.de und www.kunst-PR-ojekte.d

Ela Zorn – Pädagogische Betreuung

Ulrike Düregger – Diversitätsberatung

Lennart Berger Produktion/Abwicklung 

Leonie Venzau – Regie-Assistenz

FOTOS

PRESSE

„(…) Der Chor (von Alexander Weise) ist weder eine Ansammlung disparater Individuen noch eine faschistoide Masse, sondern tatsächlich Chor, und was für einer! Menschen, die deshalb mit einer Stimme sprechen, weil sie ein gemeinsames Anliegen haben. Sie schreien nicht, sie argumentieren, und sie sprechen exzellent. Man
versteht jedes einzelne Wort – und auch den Sinn. Wie der Chor in Antigone das berühmte ‚Ungeheuer ist viel doch nichts ungeheurer als der Mensch‘ spricht, ist allein schon einen Besuch der Aufführung wert. Der Chor (…) eine Sensation.“ – Gabi Hift über den Chor in „Antigone und Ödipus“ , Nachtkritik

„Alexander Weise inszeniert die Romane als eine Art Entwicklungsroman: zunächst der Jugendfuror, dann das erwachsene Begreifen. Und zwar im Berliner Kulturzentrum Wabe, im der Plattenbauten des Ernst-Thälmann-Parks unweit der Neobiedermeierkieze von Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Ein Ort also zwischen Arbeiterklasse und Bildungselite, den beiden Polen von Édouard Louis‘ Biografie. Im ersten Teil lässt Weise vier junge Schauspieler:innen und fünf jugendliche Laien chorisch auf Eddys Klagegesang los, auf all die plastischen Beschreibungen von Armut und Brutalität, seinem Kratzen an der Oberfläche, bis es blutet und seine Wut, sein Trotz, sein Selbstmitleid hemmungslos wird. Entsprechend steigern sich die neun Spieler:innen zuweilen bewegend, mitunter exaltiert in den Text, während David Schwarz am Rand mit Loops und Gitarren einen treibenden Sound entwickelt. Auf der achteckigen zentralen Spielfläche gehen sie im Kreis um vier Neonröhren in der Mitte, ein leeres Zentrum. (…) Indem Weise nie illustriert, sondern den Text in den Mittelpunkt stellt, ihn rhythmisiert, in den stärksten Momenten Klangskulpturen baut, entgeht der Abend jeder Pädagogik-Falle. Weil sich die Spieler:innen die Texte zuwerfen wie Bälle, schält sich das Allgemeine der Coming-out- und Coming-of-Age-Geschichte heraus. (…) Der zweite Teil ist hochkonzentriertes Kopfkino. Alexander Fehling – in späteren Vorstellungen übernehmen Jonathan Berlin, Michael Rotschopf und Franz Hartwig wirkt wie ein Hamlet, verwundert, nachdenklich, wütend, der von seinem Vater nicht lassen kann und jetzt versucht, ihm verspätet Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Ein Schmerzensmann, in dem es immer noch gärt und der als Aufsteiger die Leiden seiner Herkunftsklasse trägt. Man hängt an seinen Lippen, die oft eigenwillige Pausen schmerzhaft dehnen, um einen Perspektivwechsel deutlich zu machen. Bei ihm hat die Abrechnung mit Frankreichs Politik nichts Polemisches, sondern etwas Folgerichtiges. Gerade weil Fehling die Gedanken so allmählich aus sich herausschält, wirkt der Schlusssatz auf unheimliche Weise konsequent: ‚Ich glaube, was es bräuchte, das ist eine ordentliche Revolution.‘“ – Georg Kasch über „Das EDDY-Projekt“ in der Nachtkritik

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Alexander Weise: 0163-8787957
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Allgemeine Geschäftsbedingungen und Teilnahmebedingungen der Veranstaltung

Veranstaltung

09./11./12./19./20.11.22

Veranstalter

„Berta PR/Produktion“

  1. Allgemeines

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für die Teilnahme und den damit zusammenhängenden Ticketverkauf für obenstehende Veranstaltung, ausgerichtet durch den obenstehenden Veranstalter. Abweichende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers haben keine Gültigkeit.

1.2. Der Veranstalter behält sich Änderungen und Ergänzungen dieser Reglungen vor. Mögliche Änderungen und Ergänzungen erhalten Gültigkeit durch die Veröffentlichung auf dieser Internetseite oder auf der Veranstaltungsseite www.rightsforchildren.de

  1. Anmeldung und Vertragsschluss 

2.1. Die Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung ist ausschließlich über die Konferenz Management Plattform des Veranstalters oder persönlich am Veranstaltungsort möglich.

2.2. Der Veranstalter gibt mit den auf der Website gemachten Angaben ein Angebot für den Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Teilnehmer nimmt sein Angebot für den Abschluss eines Kaufvertrages an, indem er den Bestellvorgang vollständig durchführt und in der letzten Bestellmaske auf den Button „Anmeldung abschließen“ klickt. Die wirksame Annahme des Angebots durch den Teilnehmer setzt voraus, dass der Teilnehmer in der Bestellmaske alle erforderlichen Felder ausgefüllt (jeweils durch „*“ gekennzeichnet) und diese AGB akzeptiert hat.

2.3. Der Vertrag über die Teilnahme an der Veranstaltung kommt erst zustande, nachdem der Veranstalter die Anmeldung gegenüber den Teilnehmern schriftlich via E-Mail bestätigt hat. Änderungen und/oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt gleichfalls für die Aufhebung der Schriftformklausel. 

  1. Preise

3.1. Der in der Teilnahmebescheinigung genannte Preis ist der Endpreis und gegenüber dem Teilnehmer verbindlich.

3.2. Alle Preise enthalten soweit erforderlich die fällige Umsatzsteuer.

3.3. Sofern Sonderpreise für Ermäßigungen (Studenten, Mitglieder bestimmter Organisationen usw.) gewährt werden, ist dies ebenfalls gesondert ausgewiesen. Werden keine Ermäßigungen ausgewiesen, können diese auch nicht gewährt werden. Die Ermäßigung ist unter Vorlage eines ordnungsgemäßen Nachweis (Studentenausweis, Bestätigung der Universität, Angabe der Mitgliedsnummer) zu gewähren. Der Nachweis muss vor Beginn der Veranstaltung erbracht werden. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, muss zu Beginn der Veranstaltung vom Teilnehmer die Differenz aus dem Vollpreis und dem ermäßigten Preis nachentrichtet werden, damit er zutrittsberechtigt ist.

  1. Zahlung

4.1 Die Zahlung erfolgt über die jeweils auf der Website angegebenen Wege. Sämtliche Preise sind unverzüglich bei Vertragsschluss fällig und spätestens am Veranstaltungstag.

  1. Widerrufsrecht 

5.1. Widerrufsbelehrung

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Widerrufsrecht:
Ist der Teilnehmer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB kann er seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, E-Mail) widerrufen. Hierzu besteht die Möglichkeit, unter Angabe der Ticket-ID eine E-Mail zu senden. Die Teilnehmer nutzen hierzu die folgenden Kontaktdaten:

Berta PR/Produktion, Senefelderstrass 4, 10437 Berlin

Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung der Informationspflichten des Veranstalters gemäß Art. 246 § 2 i. V. m. § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie den Pflichten gem. § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.

Widerrufsfolgen:
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Teilnehmer die empfangene Leistung sowie Nutzung (z. B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren bzw. herausgeben, hat er der Veranstalter insoweit Wertersatz zu leisten. Verpflichtung zur Erstattungen von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den Teilnehmer mit der Absendung der Widerrufserklärung und für den Veranstalter mit deren Empfang.

Ende der Widerrufsbelehrung
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5.2. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Veranstalter mit ausdrücklicher Zustimmung der Teilnehmer vor Ende der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt oder die Teilnehmer die Leistungserbringung selbst veranlassen. 

  1. Rücktritt/Storno

Ein Storno oder Rücktritt vom Ticketkauf ist nicht möglich.

  1. Leistungen

7.1. Der Umfang der vertraglichen Leistung im Rahmen der Veranstaltung ergibt sich aus den Informationsunterlagen den Angaben auf der Veranstaltungswebseite, gegebenenfalls vorhandenen Anmeldeformularen und der Teilnahmebestätigung des Veranstalters. Bei Widersprüchen und in jedem Fall ist die Leistungsbeschreibung in der Buchungsbestätigung ausschlaggebend.

7.2. Werden Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht, hat der Teilnehmer Anspruch auf Abhilfe. Mängel müssen unverzüglich angezeigt werden. Ansprüche auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr aufgrund offensichtlich nicht vertragsgemäß erbrachter Leistung, sind innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss der Veranstaltung geltend zu machen.

7.3. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, in Ausnahmefällen einen Ersatzreferenten zu bestellen. Über die jeweiligen Änderungen wird der Teilnehmer rechtzeitig informiert.

7.4 Anreise, Übernachtung und Verpflegung sind im Veranstaltungsangebot nicht enthalten, es sei denn, Leistungen dieser Art sind in der Veranstaltungsbeschreibung ausdrücklich aufgeführt. Nimmt ein Vertragspartner ordnungsgemäß angebotene Leistungen ganz oder teilweise nicht in Anspruch, so entsteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr.

  1. Absage der Veranstaltung 

8.1. Aus dringlichen Gründen kann der Veranstalter mit einer angemessenen Frist die Veranstaltung absagen. Dies gilt auch für Rahmen- und Abendprogramme. 

8.2. Im Fall der Absage der Veranstaltung erstattet der Veranstalter die geleistete Zahlung innerhalb von 14 Tagen in voller Höhe zurück. Daneben angefallene Kosten des Teilnehmers werden nicht erstattet.

  1. Urheber- und andere Rechte 

9.1. Die Vorträge und ausgegebenen Veranstaltungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur für den persönlichen Gebrauch verwendet werden. Nutzungsrechte werden nur durch ausdrückliche schriftliche Nutzungsrechtseinräumung übertragen. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, Verarbeitung oder öffentliche Wiedergabe jeglicher Art ist grundsätzlich nicht gestattet und bedarf der schriftlichen Genehmigung des Veranstalters.

9.2. Ton- und Videoaufzeichnungen und Beschreibungen von der Veranstaltung, den Veranstaltungsergebnissen im Ganzen oder in Teilen sind nicht gestattet. 

  1. Bildmaterial/Fotografien

10.1. Die Teilnehmer der Veranstaltung willigen unwiderruflich und unentgeltlich darin ein, dass der Veranstalter berechtigt ist, Bild- und/oder Tonaufnahmen seiner Person, die über die Wiedergabe einer Veranstaltung des Zeitgeschehens hinausgehen, erstellen, vervielfältigen, senden oder senden zu lassen sowie in audiovisuellen Medien zu nutzen.

  1. Haftung 

11.1. Der Veranstalter haftet

  • bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten für Vorsatz und jede Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung begrenzt auf die Höhe des Teilnehmerpreises, die Haftung für Folge- und Vermögensschäden (z.B. entgangenen Gewinn) ist ausgeschlossen.
  • im Übrigen nur für durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursachte Schäden. Der Höhe nach ist die Haftung begrenzt auf die Höhe der Auftragssumme, die Haftung für Folge- und Vermögensschäden (z.B. entgangenen Gewinn) ist ausgeschlossen.

11.2. Diese Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse gelten nicht für

  • Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz;
  • Ansprüche wegen arglistigen Verhaltens eines Vertragspartners;
  • Ansprüche aus der Haftung für garantierte Beschaffungsmerkmale;
  • Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit 

11.3. Im Übrigen haften der Veranstalter und seine Erfüllungsgehilfen auch nicht für Störungen gleich welcher Art, die durch Umstände außerhalb ihres Einflussbereiches hervorgerufen werden. 

11.4. Eine Haftung für Schäden, die bei der An- und Abreise zu den Veranstaltungsorten entstehen, sowie für Verluste und Unfälle ist  – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

  1. Schlussbestimmungen 

12.1. Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Gerichtsstand ist München. 

12.2. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder die Wirksamkeit durch einen später eintretenden Umstand verlieren, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Vertragsbestimmungen tritt eine Regelung, die dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, sofern sie den betreffenden Punkt bedacht hätten. Entsprechendes gilt für Lücken dieses Vertrages. 

12.3. Erfüllungsort ist der Sitz des Veranstalters.